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Beschwingt in die nächsten 100 Jahre

Käfertal: Jubiläumsball zum Abschluss der Feierlichkeiten des SC 1910 Käfertal

Mit Walzer, Foxtrott, Tango und vielen anderen heißen Rhythmen ließen die Sportler des SC Käfertal die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsbestehen bei gemütlichem Beisammensein ausklingen. Beschwingt gehe es nun in die nächsten einhundert Jahre, gab der erste Vorsitzende, Ralf Bauder, das Motto für den Abend aus: "Wir haben zum Jubiläum genug geredet. Tanz und Bewegung sollen bis in die Morgenstunden heute Abend im Vordergrund stehen."

Seit rund eineinhalb Jahren führt er den Verein. Ihm zur Seite steht Helmar Frank als zweiter Vorsitzender, der schon seit über 56 Jahren dem Sport-Club angehört. Der "alte" Fußballer freut sich, dass es im Verein wieder aufwärtsgeht: "Wir wollen demnächst wieder mit jungen Handballern eine Mannschaft anmelden." Dass daraus etwas Gutes wird, hoffen auch Ute und Walter Throm, hat er doch über 35 Jahre selbst Handball gespielt. "Wir sind mit dem Verein eben schon lange eng verbunden", freuen sie sich über den Ball. Ute lacht: "Mit Sport habe ich nie etwas zu tun gehabt, aber bei allen Festen bin ich dabei." Horst Eckhardt und seine Frau Hannelore freuen sich ebenfalls, dass Peter Koch die Handball-Minis im Alter zwischen acht und zehn Jahren trainiert.

Das Quintett Limelights mit der Sängerin Melanie Nicol sorgt unterdessen für eine bunt gemischte Musik. Dass gleich zu Beginn "Satellite" erklingt, mit dem Lena Meyer-Landrut den Eurovision Song Contest 2010 gewann, ist vielleicht gar nicht zufällig, denn sofort kommt gute Stimmung auf, worüber sich auch Fußballer Patrick Ullrich freut. "Weil wir wirklich zu dem Verein gehören und weil wir uns hier verbunden fühlen", ist der 21-Jährige zusammen mit seiner Freundin zum Jubiläumsball gekommen.

Nie verzagende Fans dürfen bei einem solchen Fest nicht fehlen. Bei jedem Training und jedem Spiel stehen sie ihrer Mannschaft zur Seite. Iris Vierheller, Petra Brand und Rita Kasper sind guter Stimmung: "Wir haben jetzt schon vier Siege, das ist mehr als in der letzten Saison." Bei dem einen oder anderen Fußballer bewahrheitet sich vielleicht doch das Vorurteil, dass sogar Günter Netzer einmal in einem Interview verbreitete: "Gute Fußballer können nicht tanzen."

Der Stimmung der rund 200 Gäste im Saal tat dies keinerlei Abbruch, denn Handballer, Tennis- und Boulespieler sowie die Gymnastikdamen übernahmen geschmeidig diesen Part.

Tatsächlich verließen die Letzten den Saal erst in den frühen Morgenstunden. Ganz auszuschließen ist es nicht, dass die Privatmannschaft trotz "Motivation bis in die Haarspitzen" nach zuletzt erreichten Siegen am darauffolgenden Sonntag eine Niederlage hinnehmen musste.

Quelle: Mannheimer Morgen vom 08.10.2010

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